Reise nach Irland: Natur - Meditation - Kultur

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain

Eine Woche Auszeit im magischen Irland

Juli 2016 (die genauen Daten hängen von den Flugplänen ab und stehen noch nicht fest)

Immer schon galt Irland als eines der mystischen Zentren Europas. Sowohl die alte keltische Tradition, wie auch die ersten gelehrten christlichen Mönche hinterliessen Spuren der Schönheit und Weisheit. Inspiriert wurden die Menschen dabei seit jeher von der überwältigenden irischen Natur mit ihren vielen legendären Toren zur Anderswelt, der Welt der Feen und Naturwesen.
Auch heute noch ist diese Kraft der Natur unverändert spürbar. Sie lädt uns ein, uns ganz einzulassen – auf uns selbst, das Leben und das Unbekannte. Unsere Reise ist eine zeitlose Meditation in und mit der Natur, die uns zu neuer Inspiration, gestärkter Kraft und tiefer Erholung auf allen Ebenen führt.
Mit verschiedenen Meditationen, Atem- und Bewegungsübungen, einfachen schamanischen Zeremonien und viel Humor und Leichtigkeit tauchen wir in unsere Mitte und entfalten unser Potenzial des Herzens und des Geistes.

Rausch der Sinne

Wilde Berge liegen auf der Dingle Halbinsel in unmittelbarer Nähe des tiefblauen Meeres mit seinen kilometerlangen Sandstränden und steilen Klippen. Grüne Felder, gesprenkelt mit ständig weissgewaschenen Schafen und roten Fuchsiahecken, bereichern die Farbpalette.
Die inneren Erlebniswelten und die Träume werden von diesen dramatischen Landschaften genährt und angeregt. Das unberechenbare Wetter bestimmt hier den Rhythmus des Lebens und lehrt uns, flexibel immer ganz im „Jetzt“ zu sein und zu Meister/innen des guten Timings zu werden. Meistens zieht das Wetter jeden Tag sämtliche Register: Nach tropischen Regenschauern bricht die Sonne durch und überzieht die Landschaft mit gleissenden Farben. Insekten summen, und der Wind trägt den Kokosduft des leuchtendgelben Stechginsters mit sich. Regenbogen in allen Formen vollenden die Farbenpracht.

Begegnung mit Funghi, dem Delphin

Tiere öffnen die Herzen der Menschen. Auch auf unserer Reise haben wir vielfältige Möglichkeiten, uns von ihnen berühren und heilen zu lassen. Neben den täglichen Begegnungen mit Schafen, den hauseigenen Rindern, Hunden und Seevögeln aller Art, können, mit etwas Glück, auch Wale, Seehunde oder Haie gesehen werden. Als Höhepunkt besuchen wir Funghi, den freilebenden, menschenliebenden Delphin von Dingle. Er ist zwar schon uralt, kommt aber immer noch zu jedem Boot, um die Menschen mit seiner Lebensfreude und Liebe anzustecken.

Kultur und lebendige Geschichte

Die Dingle Halbinsel ist eines der touristischen Hauptziele Irlands. Gewusst wo spürt man davon allerdings wenig. Ihre Attraktion verdankt die Halbinsel der vielfältigen Natur und der überdurchschnittlich hohen Dichte historischer Stätten auf kleinem Raum.
Auf unseren Exkursionen werden wir mystische Monolithen, Steinkreise und Hochkreuze entdecken, die Energie einer 1600-jährigen kleinen Steinkirche erkunden oder die Ruinen prähistorischer Siedlungen und normannischer Burgen besichtigen.
Teile der Halbinsel gehören zu den wenigen Gebieten, in welchen Gälisch noch die Muttersprache vieler Menschen ist. In diesen Gegenden sind die alten Traditionen besonders lebendig. Musik und Poesie waren immer die meistgepflegten Kunstformen in Irland. Ein Abend mit Livemusik und ein Besuch im musikalischen Pub wird deshalb unsere kulturellen Eindrücke vervollständigen. Und wir werden viel Zeit haben, um Geschichten zu hören und zu erzählen.

Unterkunft im irischen Stil

Wir wohnen in Castlegregory, einem verschlafenen Fischerdorf auf der weniger erschlossenen Seite der Halbinsel, das nur in den Sommermonaten auf Touren kommt. Das Castle House Bed & Beakfast macht seinem Namen alle Ehre. Die geräumigen Zimmer sind mit alten Möbeln und modernen Badezimmern bestückt. Das Speisezimmer ist lichtdurchflutet, und im Aufenthaltsraum brennt immer ein gemütliches Torffeuer. Die berühmte irische Gastfreundschaft wird hier noch gelebt. Zu welcher Zeit wir auch heimkommen, immer werden wir mit Tee und selbstgebackenem Kuchen empfangen. Das Studium der Frühstückskarte ist eine Meditation an sich. Und ohne eine gute Bauchatmung hat man wenig Chancen, sich durch die verschiedenen Gänge hindurchzuessen.

Das B&B liegt direkt neben dem längsten Sandstrand Irlands, der zu ausgedehnten Spaziergängen oder zu ausgelassenem Muschelsuchen in Begleitung des inneren Kindes einlädt.